OBSCURE OATH – „EPILEPTIC FIT“
Bekanntlicher Weise sind die Leutchen von Obscure Oath für jeden Spaß zu haben ,und vor allem wenn‘s ums Trinken geht ,stellt  sich Ehle immer wieder als unangefochtener Sieger heraus .Ohne Zweifel merkt man den ,mittlerweile auf ein Trio geschrumpften Leute ,ihre Spielfreude und Begeisterung für den extremen Muckenstoff an ,auch wenn sich das dargebotene nicht immer als oberprofessionell und technisch ausgefeilt präsentiert . Begann man anfangs noch mit recht melodischem Death Metal ,fühlt man sich heutzutage viel mehr dem Grind Bereich zugetan ,wobei aber ab und an noch diverse kleinere Death Elemente auftauchen . Und wie typisch für ne‘ echte Grindband ,welche sich meiner Meinung nach doch im Aufwind befindet ,hämmert ,ballert und gurgelt man sich durch 8 Stücke die Seele aus dem Leib . Ein paar schleppendere Rhythmen sorgen hierbei immer mal für etwas Erfrischung in Songaufbau . Das die Leutchen versuchen ,ihren eigenen Stil zu finden und somit auch ihren eigenen Weg zu gehen ,ist ansatzweise zu erkennen . Aber im Bereich des Death/Grind ist es ja wohl gerade heutzutage alles andere als leicht ,neue Wege beschreiten zu können . Wer auf soliden und schweren Death/Grind steht ,kann trotz der sehr dünnen Produktion die hierfür erforderlichen 5 DM Unkostenbeitrag beisteuern . Im übrigen gibt’s auch ein neues T-Shirt „Hören-Sehen -Moschen“ für 20 DM bei den Kropstädtern zu ergattern.

 

OBSCURE OATH – „PROMO“(CDR)
Endlich haben sich die faulen Säcke um meinen Kumpel Ehle auch mal wieder aufgerafft ,um mit neuem „entsetzlichem“ Zeug die Menschheit zu beglücken .Nachdem man vor Jahren die Demos „Remember the war“ und „Epilepticat“ unter die Leute gebracht hatte ,zog man sich schnell zurück .Aber nun hat man neue Kraft und Lust geschöpft und wirft zu reinen Promozwecken diese 3 Stücke unters Volk .Sozusagen als kleiner Appetitsanreger für die erste longplay CD ,die hoffentlich bald erscheinen wird .Zwar gibt es hier nur ganze 9,35 min. musikalischer Kost zu erhaschen ,aber man erkennt ,welchen enormen Fortschritt die Jungs gemacht haben .Früher war’s ja noch Death Metal ,aber jetzt geht man voll ab in Richtung Gore/Grind .Und hierbei haben die Leutchen ne ganze Menge von unseren amerikanischen Freunden gelernt ,deren Einfluss unverkennbar ist .Hier wird gegrindet auf Teufel komm raus ,wobei mich besonders Ehles viehischer Gesang anmacht .Gurgel gurgel growl und vereinzelt mal ein kreischen mit rein –kommt gut .Die Gitarrenläufe sind richtig schön fett und schwer ,ballern nicht nur volle Kanne los ,sondern setzten auch mal richtig zähflüssig ein .Zwar bedarf es noch einiges an Arbeit ,um die Songs zu perfektionieren ,aber das kriegt der Haufen alle male hin. An dieser Stelle sein noch gesagt ,das die Band auf der Suche nach Auftritten ist .Soweit ein paar Bier und vielleicht auch ne schlappe Mark bei rausspringt ,fahren die Jungs bis ans Ende der Welt .Bleibt mir nur noch zu sagen ,das ihr Ohren und Augen offen halten solltet ,um euch dann bald das komplette Album unter den Nagel reißen zu können .

 

OBSCURE OATH – “PROMO 2008 “
Es ist ja nun doch ne ganze Menge Zeit ins Land gezogen ,bis sich die Wittenberger Gorefreaks mal wieder mal aufgerafft haben ,uns mit neuem Material zu versorgen ,mit welchem man nun aber wohl endlich voll durchstarten will .Wollen wir mal hoffen ,dass sie dieses Mal wirklich Nägel mit Köpfe machen werden ! Jedenfalls suchen die erst mal nen Label ,welches „Erbarmen“ zeigt ,und das neue Material weltweit bekannt machen will . Auf der vorliegenden Promoversion sind schon mal ganze 7 Songs vertreten ,die aber leider nicht über ne Spielzeit von 8 min. hinausgehen .Also gestaltet sich das Hörvergnügen hier erst mal eher etwas kurz .Aber das ,was man nun zu hören kriegt ,macht sich echt ganz gut .Mit leichten Hang zum US Grindcore ziehe die hier verdammt zerstörerisch ihre Bahnen ,und lassen keinen Zweifel daran aufkommen ,das man sein musikalisches Handwerk beherrscht .In den obersten Geschwindigkeitsregionen angesiedelt ,geben die fast ständig Vollgas ,verzichten aber andererseits auch nicht darauf ,ganz vereinzelt mal etwas das Tempo zu drosseln um im nächsten Moment dann auch schon wieder das Gaspedal voll durchzutreten .Dabei zeigen sich sowohl die Drums wie auch die Gitarre von ner ungemein aggressiven Seite und bringen ,trotz Promoversion ,nen mächtigen Druck mit sich .Da spürt man schon ganz schön was in der Magengegend ! Wer die Obscuren nun kennt ,wird sich sicherlich wirklich wundern ,woher der verdammt mörderische Gesang kommt .Im Wechsel zwischen tiefem gutturalen und eher mies kreischendem Ausdruck ,zelebriert man hier Brutalität in ihrer reinsten Form .Würde allerdings mal meinen ,das man hierbei doch technische Hilfsmittel benutzt .Die Band hat sich doch enorm weiterentwickelt und man kann sogar sagen ,das so ne gewisse Eigenständigkeit zu erkennen ist . Ob sie mit dem Material nun endlich den Durchbruch schaffen ,bleibt abzuwarten .Gönnen tue ich’s den Kappnix auf jeden Fall . Wollen wir mal hoffen ,dass das bevorstehende Album doch noch nen paar mehr Songs im Angebot haben wird .Coole Mucke ,welche bei den Gorefreaks unter auch sicherlich auf Interesse stoße wird . ( LEO )
http://www.metal-archives.com/bands/Obscure_Oath/87042
http://www.germanrock.de/alt/o/obscure_oath/index.htm